Bibliographie – Tanz in Ägypten

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Berger, M. (1965): Ghāziya. In: Lewis, B.; Pellat, Ch.; Schacht, J. (Hrsg.): The Encyclopaedia of Islam. Volume II C-G. Leiden: E.J. Brill; London: Luzac&Co, S. 1048. Brunner-Traut, Emma (1958): Der Tanz im Alten Ägypten nach bildlichen und inschriftlichen Zeugnissen. Glückstadt, Hamburg, New York: J.J. Augustin. Buonaventura, Wendy (1993): […]

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6. Schluss und Stellungnahme

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Unter anderem Wendy Buenaventura wendet sich gegen die häufig erfolgte Ablehnung einer religiösen Herkunft des erotisch erscheinenden Bauchtanzes, auch aufgrund der umstrittenen Bedeutung des Göttinenkults in der Wissenschaft. „In unserer sexuell verwirrten Welt ist die mögliche religiöse Bedeutung des erotischen Bauchtanzes von Forschern und Tanzhistorikern gleichermaßen ignoriert worden. […]

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5. Die Ghawāzī

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Als Ghawāzī, Sg. Ghāziya رجغ werden in Ägypten Frauen bezeichnet, die ihren Unterhalt traditionell als öffentliche Tänzerinnen verdienen und so vermutlich teilhaben an der altägyptischen Tanztradition. Historisch gesehen handelt es sich um die wohl berühmtesten und umstrittensten der ägyptischen Tänzerinnen. Berichten zufolge traten sie unverschleiert, geschmückt und geschminkt […]

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4. Tanz im Harem

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Obwohl vor allem der herrschaftliche Harem eine der gängigsten westlichen Assoziationen mit dem Islam darstellt, bleibt die Entstehungszeit unklar, eine Existenz in vorislamischer Zeit im Nahen Osten ist gut möglich, ebenso wie die Institutionalisierung zum Schutz der Frauen durch die Bildung von Städten. Harems mit Tänzerinnen sowohl des […]

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3. Tanz und Islam

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Heute wird orientalischer Tanz untrennbar in Zusammenhang mit der Kultur des muslimischen Nahen Ostens in Zusammenhang gebracht. Dabei ist zu bedenken, dass der Islam die jüngste „Weltreligion“ ist, während der Tanz als einer der ältesten der Menschheit gilt, und beispielsweise Ägypten erst im siebten Jahrhundert islamisiert wurde. Der […]

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2.8 Tanz im Neuen Reich (1559-1085 v.u.Z.)

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Das Neue Reich gilt als das weltlichste. Der neuartige „schöne Tanz beim Gastmahl“ zeigt hübsche Mädchen, die einen wiegenden, anmutigen und engbewegten Tanz vorführen. Brunner-Traut unterscheidet drei Arten des Gastmahls: nur beim weltlichen Bankett sind Musik und Tanz zu sehen, während das kultische Mahl weder tänzerisch noch musikalisch […]

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2.7 Tanz im Mittleren Reich (2040 bis 1660 v.u.Z.)

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Auch aus dem Mittleren Reich sind die Namen herausragender Musiker/innen und Sängerinnen überliefert. Ab der sechsten Dynastie trugen Tänzerinnen die Kugelzopftracht, die im Mittleren Reich jedoch eher bei Akrobatinnen zu finden war. Tänzerinnen trugen einen vorne geöffneten Schurz oder waren nackt. Im Unterschied zur allgemeinen Frauentracht sollte ihre […]

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2.6 Männertänze

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Darstellungen bei Ernteszenen zeigen eine Art Knaben-Reigen, der von jungen Männern zum Stabklapperspiel aufgeführt wurde und einen Prozessionscharakter aufweist. Das Stabklapperspiel ist als musikalische Begleitung noch heute in ganz Ägypten verbreitet, etwa bei bestimmten Beduinenstämmen.

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2.5 Tanz im Alten Reich (2260 bis 2134 v.u.Z.)

von Maria Cristina Visentin – Zum Inhaltsverzeichnis Darstellungen zeigen, dass im Alten Reich der Tanz bereits eine ästhetische, nichtreligiöse Funktion hat. Schreittänze mit einem strengen, kultischen Charakter wurden bei verschiedenen Gelegenheiten getanzt, unter anderem beim Totenkult, vor allem in der Pharao-Residenz und weniger in der Provinz. Die provinziellen Tänze, auch nichtreligiöse, wirken weniger formelhaft und […]

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